Schachaufgabe des Tages

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„Vatertag“ in DO-Aplerbeck – beim Schnellschachturnier der DJK Ewaldi

Bericht von Matthias Gawlick

Vatertag! Und dann? Sonnenbrandgefahr? Wanderung mit Bollerwagen? – Nichts für Dirk Topolewski und mich. Wir hatten uns für hammerharte elf Runden zu 15 Minuten Bedenkzeit entschieden, die der rührende Dortmunder Schachfreund und Buchautor Pit Schulenburg überwachte.

Die Rahmenbedingungen sind gut: Parkplätze, Ausschilderung, Geldpreise (s. u.), alles das sind Argumente, sich mal in den Dortmunder Süden zu begeben. Unterstützt von einem Helferteam der DJK Ewaldi Aplerbeck, das die Größe einer Fußballmannschaft hat, wird man zudem vom Vormittag bis kurz nach 19 Uhr kulinarisch betreut. Besonders attraktiv ist für Spieler mit mittlerer Stärke, dass es nicht nur fünf Hauptpreise und vier Ratingpreise gab, sondern auch noch zehn (!) Spezialpreise für die, die deutlich besser abschnitten, als es ihre DWZ erwarten ließ. Deswegen wurde (etwas vollmundig) propagiert, die Gewinnerquote betrage „eins zu sieben“, was bei 166 Mitspielenden nur so ungefähr stimmt. Die letztgenannte Zahl ist übrigens auch ein kleiner Wermutstropfen – jedes Jahr gibt es mehr Anmeldungen, so dass man im Turniersaal weder berührungs- noch lärmempfindlich sein darf …

Für Dirk lief es dann nur am Vormittag gut, als er mit 3 aus 3 startete, dann aber etwas nachließ. Am Ende belegte er mit 7 Punkten lediglich Platz 33. Für mich war es ein überraschend formstarker Tag, der mich mit 6 Punkten in die obere Hälfte brachte (Platz 72), was angesichts von Platz 94 auf der Setzliste sehr befriedigt. Für Geldpreise muss man freilich noch stärker performen – unser passives Mitglied Christoph Wolff tat genau dies. Er überwand mit Gelassenheit eine kleine Schwächephase (zwei Niederlagen am Stück), besiegte mal wieder einen FM und ergatterte mit 8 Punkten und dem sechsten Platz 70 Euro Preisgeld. Seine Frau Manuela machte (tapfer!) ebenfalls mit und zeigte, dass man bei diesem Sport auch als Paar gemeinsam einen Feiertag verbringen kann.

Abschlusstabelle

VM 2017

Paarungsliste der 1. Runde  im 1. Durchgang 
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 6. Schumann,Burkhard
() 1. Meise,Ulrich
() 0 – 1
2 5. Ulrich,Robin
() 2. Löffelbein,Klaus
() 1 – 0
3 4. Wolff,Christoph
() 3. Quast,Marcel
() ½ – ½

Paarungsliste der 2. Runde  im 1. Durchgang 
Tisch TNr Teilnehmer Tite Punkte TNr Teilnehmer Tite Punkte Ergebnis At
1 4. Wolff,Christoph
(½) 6. Schumann,Burkhard
(0)  – 
2 3. Quast,Marcel
(½) 5. Ulrich,Robin
(1)  – 
3 2. Löffelbein,Klaus
(0) 1. Meise,Ulrich
(1)  – 

Ausschreibungen VM und VP


Vereinsmeisterschaft

 

Spielort: CVJM  Heim Wodanstr. 18, 44805 Bochum

 

Jeweils am Mittwoch ab 19:30 Uhr

 

7 Runden Schweizer System oder bei weniger Teilnehmern nach Anzahl

 

1 Stunde Bedenkzeit plus 30 Sekunden für jeden Zug (Keine DWZ-Auswertung)

 

Termine: 1. Runde  17.05.2017

                 

              2. Runde  07.06.2017

 

              3. Runde  05.07.2017

 

              4. Runde  13.09.2017

 

              5. Runde  11.10.2017

Die beiden letzten Termine (falls nötig) stehen noch nicht fest.

 

Vorangemeldet sind bisher: Marcel Quast, Ulrich Meise und Christoph Wolff

 

Turnierleitung: Ulrich Meise

 

Telefon: 0234 261526 oder Email: tach.uli@t-online.de

 

 

Vereinspokal

 

Spielort: CVJM Heim Wodanstr. 18, 44805 Bochum

 

jeweils am Mittwoch ab 19.30 Uhr

  

KO-System

 

1 Stunde Bedenkzeit plus 30 Sekunden für jeden Zug (Keine DWZ-Auswertung)

 

Termine: Vorrunde  24.05.2017

 

             1. Runde  14.06.2017

 

             2. Runde  12.07.2017

 

             Halbfinale  20.09.2017

 

             Finale       18.10.2017

 

bei Bedarf kommt noch eine Zwischenrunde dazu

  

Turnierleitung: Ulrich Meise 

 
Telefon: 0234 261526 oder Email: tach.uli@t-online.de

NRW-Cup 2017

Die NRW-Schnellschachmeisterschaft (NRW-Cup) findet in verschiedenen DWZ-Gruppen am 25. Juni in Oer-Erkenschwick statt. Sicher ein interessantes Turnier für jedermann.

Ausschreibung

Monatsblitzturnier Mai

Diesmal fanden nur 7 Leute den Weg ins CVJM-Heim. Deswegen wurde doppelrundig gespielt. Der Sieger und das mal wieder ohne Punktverlust wurde Marcel. Nach eigenen Angaben stand er wohl beide Male gegen Karim auf Verlust, konnte sich aber am Ende doch durchsetzen. Uli war mit sich, bis auf die Partien gegen Marcel, zufrieden. Christin musste sich nur Marcel und Uli geschlagen geben. Lustigerweise verlor Bernd lediglich gegen Marcel, Uli und Christin. Michael freute sich darüber, mal nicht Letzter geworden zu sein. Im Juni geht es mit hoffentlich mehr Spielern weiter.

Rangliste: Stand nach der 7. Runde im 2. Durchgang 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 Punkte SoBerg
1. Quast,Marcel 2215 ** 11 11 11 11 11 11 12.0 60.00
2. Meise,Ulrich 1861 00 ** 11 11 11 11 11 10.0 40.00
3. Pflieger,Christin 1758 00 00 ** 11 11 11 11 8.0 24.00
4. Schüler,Bernd 1417 00 00 00 ** 11 11 11 6.0 12.00
5. Albaba,Karim   00 00 00 00 ** 10 2.5 4.25
6. Kalle,Michael 1263 00 00 00 00 01 ** 01 2.0 4.00
7. Ulrich,Robin 1650 00 00 00 00 10 ** 1.5 3.25

Zum Saisonende noch einmal Punkte für die 3. Mannschaft: 4,5:3,5 gegen Wattenscheid

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 3 DWZ Rangnr. SV Wattenscheid 4 DWZ 4,5:3,5
1 17 Richter, Bernd 1620 25 Böhmfeldt, Rolf 1868 0:1
2 18 Schumann, Burkhard 1623 27 Koch, Guido 1574 1:0
3 19 Lewandowski, Günter 1542 28 Kotulla, Günter 1716 0:1
4 20 Schüler, Bernd 1417 29 Kempen, Veit 1629 ½:½
5 21 Wüllner, Robin 1386 4001 Schneider, Hanne 1401 1:0
6 22 Kowalski, Mika 1323 4002 Hupach, Tim Silvester 1368 ½:½
7 23 Straetling, Daniel 1398 4003 Streier, Wilhelm 1338 1:0
8 3001 Kalle, Michael 1263 4005 Matischok, Fabian 1168 ½:½

Bericht von Michael Kalle

Beim letzten Mannschaftskampf der Saison mussten wir leider auf einen anderen Spielort ausweichen. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an die Günnigfelder, bei denen wir Unterschlupf fanden und wo wir den Mannschaftskampf austragen konnten. Aus unserer Sicht war eigentlich schon alles gelaufen, da unser Abstieg schon fest stand. Die Wattenscheider allerdings waren lediglich durch wenige Brettpunkte von einem Aufstiegsplatz entfernt, so dass also aus sportlicher Sicht der Mannschaftskampf durchaus noch Relevanz hatte.

Der Anfang war dann aber nicht so gut. Günter war wieder als Erster fertig, stand aber diesmal leider mit leeren Händen da. Diesen verlorenen Punkt konnte dann aber Daniel zurückholen. Mika und ich selber kamen leider nicht über ein Remis hinaus, wobei ich letztendlich von einer kleinen Unachtsamkeit meines Gegners profitieren konnte. Er schickte seinen Frei(und Mehr…)bauern zu früh auf die Reise, weil er einen Gegenzug übersehen hatte. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich diesen gefunden (war sonst in dieser Saison eigentlich nicht so meine Art) und die Stellung damit wieder ausgleichen können, so dass ich mit der Punkteteilung recht zufrieden sein konnte. Auch Bernd Schüler ging auf Nummer sicher und nahm einen ganzen halben Punkt mit nach Hause. Blieben noch die Partien von Bernd Richter, Burkhard und Robin. Bernd Richter hatte es mit seiner Partie am schwersten und verteidigte sich zäh. Im Endspiel musste sein Gegner mehrere Anläufe nehmen und mehrere Pläne ausprobieren, bis er sich endlich einen Vorteil und damit leider auch den ganzen Punkt erstreiten konnte. Von Burkhards Partie habe ich leider nichts mitbekommen, außer, dass auch er einen ganzen Punkt ergattern konnte. Robin konnte sich in seiner Partie dann auch im Endspiel durchsetzen. Da ich viel bei Bernd Richter auf das Brett geschaut habe, habe ich auch von dieser Partie nicht all zu viel mitbekommen. Nach meinem Eindruck hat er aber am Ende etwas geschickter agiert und die Umwandlung eines Bauern war wohl nicht mehr zu verhindern.

Bleibt zum Schluss also noch der Rückblick auf die Saison. Dass der Kampf um den Klassenerhalt schwer werden würde, hatte schon die Vorsaison gezeigt. Allerdings hatte diese ebenfalls gezeigt, dass wir in der Bezirksklasse mithalten können. Wir haben es aber diesmal nicht geschafft, alle machbaren Punkte nach Hause zu holen. Da wäre aus meiner Sicht mehr drin gewesen (besonders, wenn ich auf meine eigene Bilanz schaue). Und so kam es dann zu einem vorzeitigen Abstieg nach Punkten. Das mit dem Abstieg "nach Punkten" betone ich deshalb, weil wir gestern Abend noch zwei Abstiegsplätze hatten (einer davon war uns vorbehalten) und heute nur noch einen (wir mussten den unsrigen über Nacht offenbar wieder hergeben). Ob dies einen ernst zu nehmenden Hintergrund hat oder einem serverseitigen Verlust von roter Farbe geschuldet ist (doch, doch, so etwas soll es durchaus geben, ich habe persönlich davon gehört), weiß ich leider nicht.

Wie auch immer… Allen Spielern der 3. Mannschaft und denen, die uns mit ihrem Einsatz unterstützt haben, an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank fürs Spielen. In der kommenden Saison sehen wir uns spätestens wieder und dann holen wir uns zurück, was wir diesmal liegen gelassen haben. In diesem Sinne allen eine schöne Zwischensaisonzeit mit vielen unterhaltsamen und erfolgreichen Turnieren. Und die letzten Worte gehen an Marcel: auch für diese Saison wieder vielen Dank für das Korrekturlesen und zeitnahe Einstellen der Artikel. 

Erste Mannschaft siegt zum Abschluss

Br. Rangnr. SV Rochade Eving 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 1 DWZ 1,5:6,5
1 4 Michalek, Franz 1948 1 Quast, Marcel 2215 0:1
2 5 Hornung, Rüdiger 1892 3 Brüggestraß, Volker 2009 0:1
3 6 Pahne, Dirk 1881 4 Melmer, Felix 1898 1:0
4 8 Regber, Karl-Heinz 1576 5 Löffelbein, Klaus 1849 0:1
5 1002 Regber, Werner 1794 6 Meise, Ulrich 1861 ½:½
6 18 Krams, Amatus 1223 7 Berens, Thomas 1866 0:1
7 22 Hoidis, Paul 1090 8 Gottmann, Bernd 1890 0:1
8 25 Schulz, Dennis 1089 13 Pflieger, Christin 1758 0:1

Bericht von Marcel Quast

Unser letztes Saisonspiel konnten wir heute gegen bereits abgestiegene und stark ersatzgeschwächte Dortmunder des SV Rochade Eving hoch und verdient gewinnen. Bernd brachte uns in Führung, nachdem sein Gegner eine Figur einbüßte. Klaus erhöhte auf 2:0 durch Materialgewinn nach geschickten Fesselungen. Christin schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe, auch sie konnte erst eine Figur gewinnen und dann durch taktische Motive das gegnerische Spiel zum Erliegen bringen. Ich hatte mir eine aktive Stellung mit Raumvorteil erspielt, was unvermeidlich nach einigen Ungenauigkeiten meines Gegners zu Materialgewinn führte. Ein Zug vor dem Matt hatte mein Gegner dann genug gesehen. Thomas konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen. Nachdem er einen zweiten einheimste, hatte auch sein Gegner keine Lust mehr weiterzuspielen. Uli stand in der Eröffnung gut, spielte aber weniger gut weiter und landete wohl in einem ausgeglichenen Endspiel. Nachdem er einen Bauern einstellte, endete die Partie wenige Zeit später mit der Punkteteilung. Volker verbuchte den nächsten Sieg auf unser Konto. In Folge einer sehr taktischen Stellung konnte er den in der Ecke um Luft ringenden König mit Dame und Turm mattsetzen. Schließlich spielte noch Felix, der nach Ablehnen eines Remis in der Eröffnung nicht gut weiterspielte und dem starken Läuferpaar des Gegner Tribut zollte. Nach einem Fehler in wohl schon verlorener Stellung sah er sich einem nicht deckbarem Matt gegenüber und gab zum einzigen vollen Punktverlust dieses Mannschaftskampfes auf.

Damit haben wir den dritten Platz der Verbandsliga erreicht, wer hätte dies am Anfang der Saison gedacht? Obwohl es am Ende nicht gereicht hat, waren wir lange Zeit im Aufstiegsrennen dabei, sodass es eine recht erfolgreiche Saison war.

Oberhausener Oster-Open 2017 – Geniales und Grauenhaftes aus Gerther Sicht

Bericht von Matthias Gawlick

Drei, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, fanden sich ab Gründonnerstag zum Open des Oberhausener SV ein: Volker Brüggestraß, Josef Mrowetz und ich, ein Augenmerk sollte aber noch auf unserem passiven Mitglied Christoph Wolff liegen. Wie im Vorjahr wollten 177 Schachfreunde mitmachen, was dieses Jahr aber zu Komplikationen führte. Einige Kurzentschlossene meldeten sich so spät an, dass kurz im Schiedsrichter-Quartett diskutiert wurde, ob die erste Runde neu ausgelost werden sollte…

Ob es an diesem ungewohnten Durcheinander lag? Volker als 39. der Setzliste geriet nach zwei Stunden gegen seinen nominell deutlich schwächeren Gegner auf Abwege, verlor zunächst die Qualität und später die Partie. Josef hielt seine nach eigener Aussage lange ausgeglichen, musste dem Favoriten aber zuletzt den Punkt lassen. Ich ließ mir von meinem Gegenüber die Folgen eines Bauernverlustes nicht mehr zeigen. Also stand beim Gerther Trio die Null…

In der zweiten Runde regierte das Prinzip Schnelligkeit. Volker sagte mir schon nach einer Dreiviertelstunde (!), dass sein Gegner nicht mehr lange spielen werde und setzte dann die Mattkombination an. Da war ich schon fertig (!), weil mein jugendlicher Gegner Schnellschach spielte und zuletzt mit dem nackten König gegen zwei Leichtfiguren und fünf Freibauern antrat. Josef spielte im normalen Tempo, brachte auch eine aussichtsreiche Stellung zustande, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Christoph Wolff sollte aber spätestens hier dringend erwähnt werden, da er mit Weiß IM Michail Zaitsev ein Remis abrang!

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Dirk holt sich den „Staubfänger“ beim Wolfgang-Fritsche-Gedenkturnier

Schon in der ersten Runde hatte Marcel Glück gegen Yannis und konnte dank noch einer Sekunde auf der Uhr auf Zeit gewinnen. Trotzdem blieb es bis zum Ende spannend. Felix blieb Dirk und Marcel immer auf den Fersen. Bernd spielte hier und da etwas zu unglücklich, um sich etwas besser zu platzieren, versaute aber Marcel mit seinem Gewinn in der Vorschlussrunde den Turniersieg. Günter spielte wie zu seinen besten Zeiten und holte verdient den sechsten Platz. Dirk gab außer gegen Marcel nur gegen Felix noch ein Remis ab und wurde so verdienter Sieger. Alle anderen hatten zwischendurch mal die ein oder andere schlechtere Partie zuviel, um oben dran zu bleiben. Mit Tränen in den Augen vor Glück meldete Michael sein Remis gegen Christin. Alles in allem war es aber ein sehr ruhiges und schönes Osterturnier.

Kreuztabelle im Schweizer-System nach der 7. Runde
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Punkte Buchh
1. Topolewski,Dirk 2104 ** ½ ½ 1 1     1 1 1             6.0 29.0
2. Quast,Marcel 2215 ½ ** 1 0   1 1 1 1               5.5 30.5
3. Melmer,Felix 1898 ½ 0 **   1 1   1 1       1       5.5 28.5
4. Gottmann,Bernd 1890 0 1   ** 0   1 ½   1 1           4.5 29.0
5. Boost,Jürgen 1822 0   0 1 **     0   1     1     1 4.0 26.0
6. Lewandowski,Günter 1542   0 0     ** 0   1     1 1   1   4.0 25.0
7. Kalle,Yannis 1666   0   0   1 **   0   1     1   1 4.0 23.0
8. Meise,Ulrich 1861 0 0 0 ½ 1     **     1     1     3.5 30.5
9. Berens,Thomas 1866 0 0 0     0 1   **       1   1   3.0 29.0
10. Schumann,Burkhard 1597 0     0 0         **   1   1 0 1 3.0 22.0
11. Schüler,Bernd 1417       0     0 0     ** 1   0 1 1 3.0 19.5
12. Albaba,Karim             0       0 0 ** 0 1 1 1 3.0 17.0
13. Pflieger,Christin 1736     0   0 0     0     1 **   ½ 1 2.5 22.0
14. Schulz,Robin 1220             0 0   0 1 0   ** 1 0 2.0 19.0
15. Kalle,Michael 1263           0     0 1 0 0 ½ 0 **   1.5 20.5
16. Schulz,Wolfgang 953         0   0     0 0 0 0 1   ** 1.0 21.5

Monatsblitzen April – gewohnter Sieger, ungewohnte Ergebnisse

Bericht von Matthias Gawlick

Mit dem Frühlingsbeginn hat offensichtlich die neue Lust am Blitzschach eingesetzt: 15 (!) Unentwegte fanden den Weg in die Wodanstraße zum zweiten Turnier vom neuen Spielleiter Uli Meise. Ohne EDV-Unterstützung füllte er die 15 mal 15 Felder einer Kreuztabelle aus, was dem neutralen Beobachter schon anhand der Konzentrationsleistung Ehrfurcht abnötigte.

Seriensieger Marcel Quast ließ wie sonst nichts anbrennen und holte mit 13 Punkten auch diesen Monatssieg. Allerdings kam er diesmal nicht so ganz glatt durch, denn er verlor schon in Runde 3 gegen Volker Brüggestraß. Diesen kostete der Coup augenscheinlich viel Kraft, so dass er in der Folge einige Matches verlor und mit 9,5 Punkten Dritter wurde. Überraschungszweiter wurde Sebastian Roßbach mit 11,5 Punkten, der sehr konstant und überlegt spielte. Nach DWZ favorisiert, aber nicht ganz so stark auftrumpfend folgten Spieler der ersten und zweiten Mannschaft. Hinter dem virtuellen Siegertreppchen platzierten sich Bernd Gottmann und Thomas Berens mit 9 und 8,5 Punkten, außerdem Christin Pflieger und ich mit je 8 Punkten. Dass Blitzen die volle Skala der Gefühle bedeutet, erlebte z. B. Patrick Säglitz, der gegen Christin eine Dame gegen einen Springer mehr hatte, diese aber dank einer Gabel wieder einbüßte und sicherlich etwas mehr erwartet hatte als die 3,5 Punkte und den 13. Platz. Jonathan Steinhauer gelang mit dem Sieg über Volker ein Coup, zeigte aber ansonsten eher wechselhafte Resultate. Bernd Schüler erzielte mit dem Sieg über Jürgen Boost einen Achtungserfolg, brachte insgesamt aber auch nur zwei Punkte nach Hause. Er ließ noch Michael Kalle hinter sich, der vom Setzlistenende grüßte und den Abend olympisch sehen sollte.

Man sieht: Wer an Adrenalin und Außenseiterchancen Interesse hat, kann sich im Monat April (siehe Terminkalender) noch richtig austoben. Weiter geht es schon diese Woche mit dem Wolfgang-Fritsche-Gedenkturnier!

Rangliste: Stand nach der 15. Runde 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Punkte SoBerg
1. Quast,Marcel 2215 ** 1 0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 13.0 82.50
2. Roßbach,Sebastian 1719 0 ** 0 1 1 1 1 ½ 1 1 1 1 1 1 1 11.5 67.25
3. Brüggestraß,Volker 2051 1 1 ** 0 1 0 0 1 1 1 0 1 ½ 1 1 9.5 62.75
4. Gottmann,Bernd 1890 0 0 1 ** 0 0 1 1 1 0 1 1 1 1 1 9.0 48.50
5. Berens,Thomas 1866 0 0 0 1 ** 1 1 0 1 1 0 ½ 1 1 1 8.5 46.75
6. Pflieger,Christin 1736 0 0 1 1 0 ** 0 1 0 1 0 1 1 1 1 8.0 42.50
7. Gawlick,Matthias 1573 0 0 1 0 0 1 ** 0 0 1 1 1 1 1 1 8.0 40.00
8. Kalle,Yannis 1666 0 ½ 0 0 1 0 1 ** ½ ½ 0 1 1 1 1 7.5 39.25
9. Meise,Ulrich 1861 0 0 0 0 0 1 1 ½ ** 1 1 0 1 1 1 7.5 37.75
10. Ulrich,Robin 1603 0 0 0 1 0 0 0 ½ 0 ** 1 1 1 1 1 6.5 28.75
11. Steinhauer,Jonathan 1454 0 0 1 0 1 1 0 1 0 0 ** 0 0 1 1 6.0 35.50
12. Boost,Jürgen 1827 0 0 0 0 ½ 0 0 0 1 0 1 ** 1 0 1 4.5 21.25
13. Säglitz,Patrick 1622 0 0 ½ 0 0 0 0 0 0 0 1 0 ** 1 1 3.5 12.75
14. Schüler,Bernd 1417 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 ** 1 2.0 4.50
15. Kalle,Michael 1263 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ** 0.0 0.00

Nächster Vereinsabend

Freitag, 2. Juni im CVJM-Heim
(Monatsblitzturnier)

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